Dachdecker-Ausbildung 2026 in Hildesheim: Gehalt, Ablauf, Voraussetzungen & Karrierechancen
Alles über die Dachdecker-Ausbildung 2026 in Hildesheim: Gehalt, Ablauf, Voraussetzungen und Karrierechancen. Jetzt informieren und Ausbildungsplatz sichern!
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Das Dachdeckerhandwerk ist eine der wichtigsten Säulen im deutschen Bauwesen – und zugleich ein Beruf, der Tradition und Zukunft verbindet. Dächer schützen nicht nur Gebäude, sie leisten heute auch einen zentralen Beitrag zum Klimaschutz. Ob Photovoltaikanlagen, Dämmung oder Gründächer: Ohne Dachdecker bleibt die Energiewende sprichwörtlich stecken. In Hildesheim und Umgebung suchen viele Betriebe händeringend Nachwuchs. Wenn du dich jetzt im Herbst 2025 bewirbst, hast du hervorragende Chancen, 2026 mit einer Ausbildung zu starten – und damit den Grundstein für deine sichere Karriere im Handwerk zu legen.
Warum Dachdecker werden? Mehr als „nur Dächer decken“
Viele Menschen stellen sich unter Dachdeckerarbeit ausschließlich das Eindecken von Steildächern mit Ziegeln vor. In Wahrheit umfasst der Beruf viel mehr. Als Dachdecker arbeitest du mit unterschiedlichsten Materialien – von Schiefer über Bitumen bis hin zu modernen Hochleistungsfolien. Du dichtest Flachdächer ab, montierst Dachfenster, verkleidest Schornsteine und installierst komplette Photovoltaikanlagen. Auch Fassadenbekleidungen und die Begrünung von Dachflächen gehören inzwischen dazu. Das macht die Ausbildung vielseitig und spannend.
Klimaschutz: Deine Arbeit spart CO₂ und macht Gebäude fit für die Zukunft.
Sicherheit: Dächer müssen Stürmen, Starkregen und Hitze standhalten – du sorgst dafür, dass alles dicht bleibt.
Zukunftssicherheit: Dachdecker werden überall gebraucht – Fachkräftemangel spielt dir in die Karten.
Abwechslung: Kein Tag gleicht dem anderen – jede Baustelle bringt neue Herausforderungen.
Ein typischer Arbeitstag als Azubi
Wie sieht dein Alltag während der Ausbildung aus? Ein Beispiel aus der Praxis:
07:00 Uhr – Start im Betrieb: Gemeinsam mit den Gesellen lädst du Material und Werkzeuge ein. Oft gibt es vorher eine kurze Besprechung mit dem Meister: Welche Aufgaben stehen heute an, welche Sicherheitsmaßnahmen sind nötig?
08:00 Uhr – Ankunft auf der Baustelle: Zuerst wird das Gerüst geprüft oder aufgebaut. Sicherheit hat höchste Priorität – jeder Handgriff muss sitzen.
09:00 Uhr – Dacharbeiten beginnen: Je nach Projekt verlegst du Dachziegel, schweißt Bitumenbahnen oder montierst Dachrinnen. Schritt für Schritt übernimmst du mehr Verantwortung: zuerst einfache Handgriffe, später ganze Arbeitspakete.
12:30 Uhr – Mittagspause: Auf der Baustelle oder im Bauwagen – meist gemeinsam im Team. Das fördert den Zusammenhalt.
13:00 Uhr – Nachmittagseinsatz: Montage eines Dachfensters, Abdichtung eines Flachdachs oder Installation von Solarmodulen. Immer öfter kommt moderne Technik wie Drohnen zur Dachinspektion dazu.
16:00 Uhr – Feierabend: Aufräumen, Rückfahrt zum Betrieb, Material sichern. Danach geht’s nach Hause – mit dem guten Gefühl, etwas Sichtbares geschafft zu haben.
Der Arbeitstag ist körperlich fordernd, aber abwechslungsreich. Viele Azubis berichten, dass genau das den Reiz ausmacht: Man sieht sofort, was man geschafft hat – ein gedecktes Dach, eine montierte Solaranlage oder eine sanierte Fassade. Dieser sichtbare Erfolg sorgt für Stolz und Motivation.
„Mir gefällt am meisten, dass ich draußen arbeiten kann und am Ende des Tages sehe, was wir als Team geschafft haben.“ – Timo, Dachdecker-Azubi im 2. Lehrjahr in Hildesheim
Dauer und Ablauf deiner Ausbildung
Die Ausbildung zum Dachdecker oder zur Dachdeckerin dauert regulär drei Jahre. Sie erfolgt im dualen System: praktische Arbeit im Betrieb und theoretischer Unterricht in der Berufsschule. Mit sehr guten Leistungen oder einem höheren Schulabschluss kannst du die Ausbildungszeit sogar auf 2 bis 2,5 Jahre verkürzen.
Deine Ausbildung findet an mehreren Lernorten statt:
Im Betrieb: Hier sammelst du die meiste Praxiserfahrung – von den ersten Handgriffen bis hin zu eigenen Projekten. Du lernst, Dächer zu decken, Flachdächer abzudichten, Dachrinnen zu montieren und Solaranlagen einzubauen.
In der Berufsschule: Dort stehen Fächer wie Baustoffkunde, Mathematik, Technisches Zeichnen und Arbeitssicherheit auf dem Stundenplan. In Hildesheim sind die Berufsbildenden Schulen Himmelsthür und Alfeld zuständig.
Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU): Zusätzlich verbringst du rund 15 Wochen im Ausbildungszentrum St. Andreasberg im Harz. Dort übst du spezielle Techniken, die im Betrieb oft zu kurz kommen – z. B. Schieferdeckung, Schweißabdichtung oder die Installation von Photovoltaikanlagen.
Im dritten Ausbildungsjahr wählst du eine Spezialisierung: Dachdeckungstechnik, Abdichtungstechnik, Außenwandbekleidung oder Energietechnik an Dach und Wand. Diese Wahl bestimmt mit, welche Inhalte im Unterricht und in der Gesellenprüfung vertieft werden.
Während der Ausbildung gibt es Zwischenprüfungen, die deinen Lernfortschritt überprüfen. Am Ende legst du die Gesellenprüfung ab – mit einem theoretischen und einem praktischen Teil. Bestehst du, bist du offiziell Dachdeckergeselle oder -gesellin und hast die Grundlage für deine weitere Karriere in der Hand.
Infografik zur Dachdecker-Ausbildung: Fünf farbige Symbole zeigen die Schritte von Azubi-Anfänger, Berufsschulunterricht, betriebliche Praxis, überbetriebliche Unterweisung bis zur Spezialisierung, jeweils mit Kurzbeschreibungen.
Ausbildungsvergütung: Gehalt 2025/2026
Als Dachdecker-Azubi verdienst du überdurchschnittlich gut. Die Vergütung ist tariflich geregelt und steigt regelmäßig. Ab Oktober 2025 gelten folgende Sätze:
Lehrjahr
ab Okt. 2025
ab Okt. 2026
1. Jahr
1.000 €
1.050 €
2. Jahr
1.150 €
1.200 €
3. Jahr
1.400 €
1.460 €
Viele Betriebe zahlen zusätzlich Urlaubsgeld und ein 13. Monatsgehalt. Damit liegst du schon während der Ausbildung deutlich über dem Durchschnitt anderer Handwerksberufe.
Nach der Ausbildung steigst du mit einem Gehalt von etwa 2.500 bis 3.000 € brutto ein. Mit Erfahrung, Spezialisierung oder Meistertitel kannst du auf 3.600 € und mehr kommen.
„Schon im 1. Lehrjahr verdienen Dachdecker-Azubis mehr als viele Gleichaltrige in anderen Berufen. Das macht die Ausbildung besonders attraktiv.“ – Dachdecker-Innung Niedersachsen
Bewerbung für Ausbildungsstart 2026: Jetzt aktiv werden
Der Ausbildungsstart ist im August oder September 2026. Viele Betriebe in Hildesheim suchen ihre Azubis schon ein Jahr vorher. Das heißt: Wenn du dich im Herbst 2025 bewirbst, hast du die besten Chancen. Manche Betriebe nehmen auch noch kurzfristig Bewerbungen an – doch je früher du dich meldest, desto besser.
So überzeugst du mit deiner Bewerbung
Bewerbungsunterlagen: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse – kurz und knackig. Erkläre, warum du ins Handwerk willst und was dich motiviert.
Praktische Erfahrung: Ein Ferienjob oder Praktikum zeigt, dass du dir den Beruf schon angeschaut hast.
Persönlicher Kontakt: Ruf einfach an oder geh direkt zum Betrieb. Im Handwerk zählt der direkte Draht oft mehr als eine perfekte Mappe.
Einfach bewerben: Bei Kuchtin Bedachungen kannst du dich sogar ohne Lebenslauf über ein Online-Formular bewerben.
Checkliste für deine Bewerbung
Informiere dich frühzeitig über freie Ausbildungsplätze
Stelle deine Unterlagen zusammen (oder nutze das Online-Formular)
Betone Motivation statt Schulnoten
Frage nach einem Praktikum oder Ferienjob zum Kennenlernen
Bleib im persönlichen Kontakt – nachhaken lohnt sich
Auch wenn du schon älter bist, lohnt es sich: Quereinsteiger mit 20, 30 oder mehr Jahren haben sehr gute Chancen. Hast du schon eine Ausbildung, kannst du die Lehrzeit sogar verkürzen.
Eine vertikale Infografik mit dem Titel „Schritte zur erfolgreichen Ausbildungsbewerbung“ zeigt sechs farbige Schritte mit jeweils einem kurzen Hinweis. Eine gepunktete Linie und Symbole verbinden die Schritte von unten nach oben und enden mit einem Raketensymbol.
Deine Karrierechancen im Dachdeckerhandwerk
Nach drei Jahren Ausbildung warten hervorragende Perspektiven auf dich. In Hildesheim und bundesweit werden Fachkräfte dringend gesucht. Ob direkte Übernahme, Spezialisierung oder Meisterschule – deine Zukunft ist gesichert.
Direkter Einstieg als Geselle
Als frischgebackener Geselle steigst du mit etwa 2.500–3.000 € brutto im Monat ein. Mit ein paar Jahren Erfahrung kannst du schnell auf 3.600 € und mehr kommen.
Aufstieg zum Vorarbeiter oder Spezialisten
Nach ein paar Jahren Praxis kannst du Vorarbeiter werden und ein eigenes Team leiten. Alternativ kannst du dich spezialisieren, etwa als Fachleiter für Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik oder als Gebäudeenergieberater – ein Zukunftsberuf, weil Solartechnik und Dämmung stark gefragt sind.
Meisterbrief und Selbstständigkeit
Mit dem Meistertitel eröffnen sich dir alle Wege: Du kannst einen eigenen Betrieb gründen, selbst ausbilden oder auch studieren – ganz ohne Abitur. Der Meisterbrief ist dem Bachelor gleichgestellt und bietet dir damit enorme Möglichkeiten.
Warum deine Zukunft gesichert ist
Deutschlandweit bleiben jedes Jahr tausende Lehrstellen unbesetzt. In Hildesheim suchen viele Betriebe aktiv Nachwuchs. Für dich bedeutet das: Du hast die Wahl. Wer motiviert ist, bekommt garantiert einen Platz – und nach der Ausbildung einen sicheren Job.
„Wir brauchen motivierte junge Leute – wer Dachdecker wird, hat seine Zukunft sicher in der Hand.“ – Leon Kuchtin, Inhaber von Kuchtin Bedachungen
Eine Grafik mit dem Titel „Karrierewege im Dachdeckerhandwerk“ zeigt fünf farbige Symbole, die die einzelnen Stufen darstellen: Auszubildender, Geselle, Spezialisierung, Meister und Gesicherte Zukunft, jeweils mit einer kurzen Beschreibung darunter.
Dachdecker-Ausbildung in Hildesheim: Regionale Chancen
Hildesheim ist für angehende Dachdecker ein spannender Standort. Die Stadt verbindet historische Fachwerkhäuser und Kirchen mit modernen Neubaugebieten. Dadurch erlebst du schon während deiner Ausbildung ganz unterschiedliche Projekte: von der Sanierung jahrhundertealter Dächer bis zur Installation modernster Solartechnik auf Neubauten.
Viele Betriebe in Hildesheim sind Mitglied der Dachdecker-Innung und bilden regelmäßig aus. Trotzdem bleiben jedes Jahr Lehrstellen unbesetzt. Für dich heißt das: Deine Chancen auf einen Ausbildungsplatz stehen bestens. Außerdem investieren Betriebe zunehmend in ihre Azubis – mit modernem Werkzeug, Zusatzleistungen und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Ein weiterer Vorteil: In der überbetrieblichen Ausbildung im Ausbildungszentrum St. Andreasberg triffst du auf Azubis aus ganz Niedersachsen. Dort knüpfst du Kontakte, lernst zusätzliche Techniken und baust dir schon früh ein Netzwerk auf, das dir später im Berufsleben weiterhilft.
FAQ zur Dachdecker-Ausbildung 2026
Wie viel verdienst du 2026? 1.050 € im 1. Jahr, 1.200 € im 2. Jahr, 1.460 € im 3. Jahr (brutto, tariflich geregelt).
Welche Extras gibt es? Viele Betriebe zahlen Urlaubsgeld, ein 13. Gehalt und oft auch Zuschüsse für Arbeitskleidung.
Wie lange dauert die Ausbildung? Drei Jahre. Mit Abitur oder sehr guten Leistungen kannst du auf 2 bis 2,5 Jahre verkürzen.
Brauchst du einen bestimmten Schulabschluss? Nein, offiziell nicht. Haupt- oder Realschule ist üblich, wichtiger sind Motivation und Teamgeist.
Kannst du auch als Quereinsteiger starten? Ja, auch mit 20, 30 oder später. Motivation zählt mehr als Alter oder Noten.
Wo ist die Berufsschule? In Hildesheim (BBS Himmelsthür) oder Alfeld, zusätzlich Lehrgänge im Ausbildungszentrum St. Andreasberg.
Welche Spezialisierungen gibt es? Dachdeckungstechnik, Abdichtungstechnik, Außenwandbekleidung, Energietechnik an Dach und Wand oder Reetdachtechnik.
Wie hoch sind die Übernahmechancen? Sehr hoch – fast alle Betriebe übernehmen ihre Azubis direkt, weil Fachkräfte knapp sind.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten hast du? Vorarbeiter, Fachleiter, Energieberater oder Dachdeckermeister. Mit Meistertitel kannst du sogar studieren.
Wie sieht die Zukunft im Dachdeckerhandwerk aus? Sehr positiv: Dächer werden immer gebraucht, und durch Solartechnik und Klimaschutz steigt die Nachfrage weiter.
Fazit: Deine Chance in Hildesheim
Die Dachdecker-Ausbildung 2026 in Hildesheim bietet dir hervorragende Perspektiven: überdurchschnittliches Gehalt, abwechslungsreiche Aufgaben, sichere Übernahmechancen und viele Möglichkeiten für Aufstieg und Weiterbildung. Ob direkt nach der Schule oder als Quereinstieg – das Handwerk sucht dich. Mit deinem Gesellenbrief hast du praktisch eine Jobgarantie, und mit dem Meistertitel stehen dir alle Türen offen.
👉 Tipp: Bewirb dich am besten gleich noch im Herbst 2025. Hier findest du passende Stellenangebote bei Kuchtin Bedachungen in Hildesheim:
So kannst du das Team und den Beruf direkt kennenlernen – und dir deinen Platz im Dachdeckerhandwerk 2026 sichern.
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